Wilfried Rappenecker

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  • als Antwort auf: Quelle unserer Aufmerksamkeit #19885

    Liebe Bodolette:-),

    Mit deiner Frage hast du einen ganz wichtigen Aspekt unserer Arbeit angesprochen. Die Antwort ist, dass deine Aufmerksamkeit aus deinem Körperraumm heraus kommen sollte, das bedeutet aus deinem Hara und genauer sogar aus allen drei Körperhöhlen. Im Oberen Wärmer aus dem Herzen, im Mittleren Wärmer aus dem Bereich des Solar Plexus und im Unteren Wärmer aus dem Tan Den.

    Am Anfang ist das, wie du es zutreffend beschreibst, nicht so einfach, weil wir in unserer Kultur meistens nicht gewohnt sind, in unserem Körperraum zu sein, von dort heraus zu agieren – und auch mit unserer Präsenz darin durch Resonanz wahrzunehmen. Nicht nur am Anfang ist es der richtige Weg, von der Aufmerksamkeit im Kopf aus sozusagen herabzusteigen in die drei Körperhöhlen, damit diese sich aktiv zeigen können. Auch wenn du fortgeschrittener darin bist, wird immer noch der Geist im Kopf die Aufmerksamkeit in deinen drei Körperhöhlen ausrichten und z.B. in einer Behandlung oder auch in der Meditation zu bestimmten Stellen hinleiten. Die Kraft des Kontaktes zum anderen Menschen, die Kraft deiner Wahrnehmung und die Power beim Einsatz Innerer Techniken jedoch wird immer aus deinem Körperrraum direkt kommen. Der Geist im Kopf lenkt, die Power kommt aus deinem Körperraum. In der Shiatsu-Praxis ist dabei die Präsenz der Aufmerksamkeit im Raum des Solar Plexus als „Ort der Begegnung“ von besonderer Bedeutung.

    Optimal können diese drei Körperhöhlen agieren, wenn sie ungefähr gleich wach und präsent sind. Auch das Tan Den wird nur dann wirklich unsere Kraft darstellen können, wenn Solar Plexus- und Herz-Raum lebendig miteinander und mit dem Tan Den kommunizieren und die Präsenz im Tan Den dadurch ermöglichen. Aus allen diesen Gründen ist es für Shiatsu-Praktizierende unerlässlich, mindestens eine Art von Körper- und Geist-Training regelmäßig zu praktizieren und Erfahrung darin zu sammeln. Yoga, Qi Gong, Meditation, Tai Qi und ähnliche Methoden und nicht zuletzt die Shiatsu Praxis selber helfen dir, dich in deinem Körperraum kennenzulernen, deine Präsenz dort zu spüren und schließlich von dort aus zu agieren, im Leben wie auch in deinen Behandlungen. Auch in der Meditation wird deine Aufmerksamkeit mit der Zeit ganz von selber durch Loslassen immer weiter vom Kopf aus nach unten sinken, so dass du schließlich ganz in einem der Körperräume oder auch woanders in deinem Körper ruhen kannst.

    Viel Freude auf diesem Weg. Der ist nämlich spannend und sehr befriedigend.
    Wilfried

    P.S.: ergänzend hier moch ein ganz alter Text von mir zu diesem Thema: https://wilfriedrappenecker.eu/wp-content/uploads/2019/11/WRappenecker_Koerperuebungen.pdf

    Dear Jenny, dear Robin,

    Thank you for this very valuable exchange, through which also gain more insight myself! I think you are right that the combination of hightened sensitivity, traumatic experiences and the effect of practicing Shiatsu on the giver may be the reason for the challenges you face. It does not sound like you even consider the option of giving up Shiatsu. This is great, because there is no reason to give up. Life always goes on and you have found and will find ways to deal with this challenge in a fruitful way – that is good for you and for your clients.

    Reserving 1 hour in the morning for Yoga and meditation is exactly what I do since about 20 years. This was and is essential for me as it helped my to give Shiatsu and teach. Without I would not have survived. However, on some days I just skip it as it does not feel good to become too correct and always do the right thing:-). Things have to keep flowing…

    And yes, working with heavily traumatized people or with clients who suffer from a severe depression (and possibly also those who are in a schizophrenic condition) can affect us very strongly. This is why we have the right to refuse working with them. However, we can also give them Shiatsu and take good care of ourselves. Watching carefully what happens within us and do what is necessary to counterbalance that in the moment it happens and especially imediataly after the session. I always suggest to have a one hour break after working with people who suffer from these problems.

    Go on with your Shiatsu! The situation will change by and by and we learn so much about ourselves and about life through these challenges.

    Have a happy time, love,
    Wilfried

    Dear Robin,

    I have now waited for some time for more answers out of the Shiatsu community. Now I post my answer that I have sent you already earlier via email.

    I believe that not only you experience such things, but also many other Shiatsu practitioners experience something not identical but similar. I myself have experienced similar things in the first 10 or 15 years of my Shiatsu practice. It was not as extreme as you describe it, but it made me think that Shiatsu is possibly dangerous and maybe I should give up teaching Shiatsu.

    What I did instead: I reduced my work and started to practice Yoga and Meditation regularly, i.e. daily or almost every day. This helped, however, I only could see the effect after two or three years. Then by and by it got better. In my case it was my high tension due to my personality as well as traumatic childhood experiences. On the long run the practice of Shiatsu (this is great help!), Yoga and Meditation proved very effective, although it certainly took 10 to 15 years until it really got better. And I am still working on it, also in the retreat that I attended last fall.

    So please allow the questions: Did you seek any professional support, Shiatsu, psychotherapy, medical support or other? Is there any medical diagnosis, that could be related to what you experience? Your experience may also point to a Chronic Fatigue Syndrome, which often shows deep exhaustion after even mild activities (so-called post-exertional malaise).

    To be honest, I do not know for sure what you experience. However, according to my own experiences in the past I assume that under the influence of teaching and practicing Shiatsu your “system” wants to change, wants to break up old patterns. Teaching basic classes as well as intensive practice experiences have a strong effect of opening the walls and restrictions within us. Every time this happens, the “system” looks for a break to have the space to digest and integrate what is happening. Then for a short time we can feel totally tired or exhausted.
    Therefore, if we experience what you describe, we should give ourselves the time for the work our energetic body has to do.

    Here are two links (one in German, one in English) to a quite old article of mine in which I describe what practitioners may experience when practicing or teaching Shiatsu. (It needs to be re-edited because I wrote it in the early 90s, when I was still struggling heavily):
    https://wilfriedrappenecker.eu/wp-content/uploads/2019/11/WennShiatsukeineFreude.pdf
    https://wilfriedrappenecker.eu/wp-content/uploads/2020/08/WRappenecker_When_Shiatsu_Is-No_Fun.pdf

    With love, Wilfried

    Dear Robin,
    Thank you for starting this exchange. And I dearly hope that some other practitioners and teachers will contribute with their own experiences in treatement and teaching. I believe that what you describe is not uncommon.
    Wilfried

    als Antwort auf: Endometriose #19864

    Liebe Kendra,

    Auch wenn ich selber in den Jahrzehnten meiner Praxis nur wenige Klientinnen mit sehr schmerzhafter Endometriose hatte, will ich doch kurz meine Erfahrungen beschreiben.

    Ich habe den Eindruck, dass die Schmerzen bei einer Endometriose nur zu einem Teil durch die versprengten Zellen der Uterusschleimhaut bedingt sind. So wie die Klientin von Franziska es beschreibt, besteht anfangs häufig „nur“ der Schmerz um die Tage der Regel herum, später wird es häufig mehr. Das kann zum einen daran liegen, dass die betroffene Frau das Gefühl hat, dass etwas nicht in Ordnung ist ihr und mit ihrem Körper und dass sie in der Folge in Stress und eine innere Anspannung geht. Stress und innere Anspannung aber verstärken ein Schmerzerleben – u.U. dramatisch. Das kann sich hochschaukeln bis zu dem Zustand, den Franziskas Klientin beschreibt.

    Auch mag es sein, dass eine schon vorher bestehende größere Anspannung (die durchaus völlig unbewusst geblieben sein kann) auch ursächlich an der Entstehung einer Endometriose mitwirken können. Dies zeigt sich dann vor allem im Holz im Mittleren Wärmer und im Bereich des Beckens.

    Darum würde ich in der Arbeit mit einer von Endometriose betroffenen Frau immer mit dem weiten Blick des meridianfreien Shiatsu schauen, welche chronischen Anspannungs- und Stressmuster ich in ihrem Körper finde. Im Besonderen schaue ich mir in den Behandlungen das Becken und die Hüften an, den Zustand des Holz-Elementes im Mittleren Wärmer und arbeite mit dem, was ich dort finde. Auch die emotionale Seite darf nicht vergessen werden, denn sie ist meistens die Grundlage für starken Stress im Holz. Darum versuche ich im Gespräch und in der Berührung zu verstehen, in welcher emotionalen Situation sich die Frau befindet, wie es sich v.a. in Herz/Perikard und Lungen-Energie im Oberen Wärmer, und in der Erde im linken Mittleren Wärmer zeigen kann.

    Die Muster, die wir dabei finden, können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Immer jedoch geht es darum, dass der Beckenraum freier wird, Spannung im Holz losgelassen werden kann und die Frau sich selber besser annehmen kann, sich mit sich wohl fühlen kann. Die Entspannung durch sie Shiatsu-Berührung selber vermittelt ein positives Körpererleben. Das begleitende Gespräch kann sehr wichtig werden, damit die Frau das Geschehen besser verstehen und sehen kann, was sie selber zur Verbesserung der Situation tun kann.

    So weit meine Erfahrungen mit dem Thema Endometriose in der Shiatsu-Praxis. Wenn du Fragen dazu hast, so zögere bitte nicht, sie hier zu stellen.

    Herzlich, Wilfried

    als Antwort auf: Endometriose #19863

    Liebe Kendra,

    Franziska von Schinckel bat mich folgende Antwort für sie hier zu posten. Es ist der Bericht einer Klientin:

    Hier ein Erfahrungsbericht von einer meiner Klientinnen zum Thema Wirkung von Shiatsu bei Endometriose.

    Client: female, 47 years.

    My personal experience with Shiatsu treatments and its effects on helping with the condition endometriosis.

    Since 2019 I have been receiving regular shiatsu treatments with Franziska von Schinckel, which has been a tremendous help in supporting me to better deal with, accept and learn to live with the confirmed medical diagnosis of severe chronic Endometriosis in my entire pelvic region, as well as many fibroids in the womb.

    As a patient of endometriosis since my early 20’s I had to live with disabilitating painful periods. First it was just painful before, during and immediately after the monthly bleeding. But the painful condition spread at its worst up to 3 weeks of a month and made it an extremely difficult illness to live with. It was not possible for me to have a normal 9-5 job. Unfortunately I needed to have 5 surgeries in the pelvic region over 20 years, eventually removing the ovary and bringing on an early menopause.

    The shiatsu treatments have helped my body as well as mind to relax, open up and ease the pain as well as helped in recovery from the surgeries, by softening, relieving tension, aches and discomforts by touch, pressure points, holding, energetic movement around the scar tissues and pelvic region.

    Many times the shiatsu treatments even removed the very painful sensations completely and has helped me to heal gradually long term from the chronic fatigue, discomfort and pain. I always feel re energized and left with a feeling of being as if “reborn” in my body after the completion of the sessions.

    Psychologically as well the shiatsu treatments have helped me to release internal emotional difficulties and trauma from the past. During the body therapy there has often been a release of expressive tears, grief, anger, anxiety and repressed emotions. The body has reacted by spontaneous shaking and spasms which have felt deeply healing and reviving of my true healthy self.

    Thanks to Franziska’s consistent work and support physically and energetically, my body has become better at relaxing and dealing as well with the emotional stress as an effect of living with endometriosis for many years. In combination with Franziska’s gentle assistance and knowledgeable guidance I have been healing year by year. And now I am to be able to say that I live a much happier and better quality of life, feeling healthier, stronger in my body and spirit with much less pain. I no longer sense any discomfort or sensation of endometriosis being active in my body anymore and I deeply recognize the shiatsu treatments have been a very big contributing factor and helpful aid in my healing journey.

    With deep gratitude to Franziska’s healing shiatsu therapy work, I can highly recommend Shiatsu as a definite helpful alternative method for healing treatment of Endometriosis.

    als Antwort auf: Bandscheibenvorfälle #19862

    Liebe Jenny,

    Es gibt leider keine Möglichkeit, von außen zu sehen, ob Beschwerden, auch austrahlende, auf einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen sind oder nicht. Oft wird einfach angenommen, dass es sich um einen Bandscheibenvorfall handelt, wenn die Beschwerden stärker und chronisch sind. Es gibt jesoch Menschen mit starken in die Beine ausstrahlenden chronischen Schmerzen, bei denen kein BS-Vorfall nachzuweisen ist, während bei anderen ohne stärkere Bescherden mitunter ein solcher zufällig entdeckt wird. Lies noch mal meinen Artikel zu akuten und chronischen Schmerzen im unteren Rücken (findest du auf meiner Webseite, demnächst auch in überarbeiteter Form in meinem neuen Buch, das im kommenden Jahr erscheinen soll).

    Wenn die Beschwerden nach einer Behandlung in diesem Bereich zunehmen, so muss das überhaupt nicht darauf zurückzuführen sein, dass die Situation sich als Folge deiner Behandlung verschlimmert hat. Meist sind solche Verschlimmerungen Ausdruck eines Versuches des Körpers, durch die Behandlung ausgelösten Veränderungen sinnvoll in das Ganze zu integrieren. Nach 24, maximal 48 Stunden ist das meist vorbei, und den Menschen geht es deutlich besser als vor der Behandlung. Selten dauert das auch mal länger.
    Wie ging es denn diesem Klienten einen oder zwei Tage später? Berichte doch noch mal!

    Es ist aber nicht immer so. Darum würde icb einem solchen Klienten unbedingt Übungen mit nachause geben, welche den Lendenbereich leicht aktivieren, und die er täglich ggf. mehrfach durchführen sollte. Ich selber denke da an Yoga-Asanas wie die „Halbe Heuschrecke“, die sehr wirksam sein kann. Vielleicht kennst du aber auch noch andere Übungen aus Yoga, QiGong, Pilates oder Feldenkrais o.ä., die du empfehlen kannst. Hilfreich ist es, eine solche Übung beim nächsten Termin vor der Behandlung gemeinsam mit dem Klienten durchzuführen. Dann siehst du gleich, ob sie zuhause durchgeführt wurden oder nicht, und dein Klient versteht, dass du es ernst meinst:-).

    Wir können mit Menschen arbeiten mit Bandscheibenvorfall oder auch ohne. Egal was medizinisch diagnostiziert wurde, es geht grundsätzlich immer darum, sich den Bereich des unteren Rückens und der Hüfte genauer anzuschauen, Spanungsmuster und Tonus-arme Bereiche zu entdecken, mit Lokalem Shiatsu direkt mit ihnen zu arbeiten und zuzuschauen, wie das Spannungsmuster in dem betreffenden Körperraum sich unter unserer Behandlung verändert. In der Regel entspannt es deutlich, wird weiter und auffällige Jitsu- und Kyo-Stelle werden unauffälliger, weil sie besser miteinander kommunizieren. Schau dir noch einmal meinen Artikel zum Lokalen Shiatsu an.

    Wenn Klienten mit starken Beschwerden und ohne eine medizinische Abklärung zu uns kommen, ist es immer sinnvoll, sie zu bitten, die Beschwerden klinisch abklären zu lassen. Das dient auch unsere eigenen juristischen Sicherheit.

    Wenn du weitere Fragen hast, dann frag bitte hier weiter nach.

    Herzlich, Wilfried

    als Antwort auf: Spinalstenose #19861

    Liebe Jenny,

    Auch wenn die Spinalkanalstenose eindeutig schulmedizinisch diagnostiziert wurde, kannst du dennoch ganz normal Shiatsu mit diesem Menschen machen. Das Lokale Shiatsu kann zusammen mit Inneren Techniken in eine solchen Fall sehr segensreich wirken.

    Eine Spinalkanalstenose entsteht auf Grund einer lange während Fehbelastung / Fehlbenutzung der Wirbelsäule in diesem Bereich. (Genetische Faktoren können zusätzlich eine Rolle spielen.) In unserer Arbeit kommt es darum darauf an, den Bereich der Stenose wie auch die gesamte Halswirbelsäule und die obere Brustwirbelsäule genauer zu erforschen, wie du es im meridianfreien Lokalen Shiatsu gelernt hast, mit Inneren Techniken Raum und Weite anzubieten und gezielt mit den lokalen Blockaden zu arbeiten. Diese Arbeit ist sehr direkt, jedoch auch sanft. Die eintretenden Veränderungen kannst du sofort wahrnehmen, noch während du an der Stelle arbeitest.

    Über die lokale Arbeit mit der Stenosestelle hinaus ist es wichtig, sich anzuschauen, welche Besonderheiten in anderen Abschnitten der Wirbelsäule die energetische Enge im Stenosebereich begünstigt. Das mögen weitere Blockaden in anderen Abschnitten der Halswirbelsäule sein, oder auch vielleicht eine Steilstellung oder Verdichtung in der oberen Brustwirbelsäule oder Besonderheiten im Lendenbereich bzw. in den Hüften. Wenn du einer dieser Stelle Aufälliges entdeckst, lohnt es sich sehr, dort lokal zu arbeiten und den Bereich mit dem blockierten Bereich der HWS zu verbinden. Auch die Arbeit mit den Füßen kann sehr hilfreich sein.

    Du musst keine Angst haben, dass du mit deinen Händen etwas beschädigen könntest, wenn du den Prinzipien des Shiatsu folgst, niemals etwas erzwingen zu wollen. Außerdem sind Stenosebereiche selber in der Regel relativ fest und stabil.

    Hilfreich wäre es, wenn du zusammen mit diesem Klienten Übungen und Bewegungen finden könntest, welche diesen Bereich erreichen und sanft mobilisieren. Die sollte er dann zuhause durchführen und dir davon berichten.

    Genügt das erst mal? Bitte berichte, wie es mit diesem Klienten weiter geht.

    Herzlich, Wilfried

    als Antwort auf: TCM Ärztin und Shiatsu Therapeutin in Brüssel gesucht. #19848

    … und hier noch zwei Empfehlungen für Brüssel:

    Dear Wilfried,
    A friend of mine has a very good experience with Charlotte Marchand
    +32 486 888 034
    Rue Rittweger 21
    Uccle-Bruxelles
    https://www.charlottemarchandshiatsu.com/

    And another one with Palle Dyrval:
    https://www.iokai-shiatsu.be/enseignants.html

    I hope this can help!

    als Antwort auf: TCM Ärztin und Shiatsu Therapeutin in Brüssel gesucht. #19847

    Und hier kommt ein weiterer Hinweis von einem Belgischen Shiatsu-Verband:

    Dear Wilfried
    This person can look for a practitioner in our list online:
    https://www.shiatsu.be/en/practitioners/shiatsu-practitioners
    Unfortunately, we don’t have acces to information about specializations. She can look for a practitioner in Brussels, but she’ll have to contact them in person to ask about any specialization.

    Practitioners – shiatsu.be
    De Belgische Shiatsu Federatie streeft ernaar shiatsu meer bekendheid te geven, opleidingen te steunen, te verbeteren en te coördineren, maatschappelijke erkenning en een beroepsstatuut te verwerven.
    http://www.shiatsu.be

    als Antwort auf: TCM Ärztin und Shiatsu Therapeutin in Brüssel gesucht. #19845

    Liebe Jenny,

    Ich habe deine Frage an Shiatsu-Freunde in Belgien weiter geleitet. Hier ist die erste Antwort:

    Dear Wilfried
    Here are 2 Shiatsu practitioners:
    https://www.ufpst.org/praticiens/jacobs-muriel
    Jacobs Muriel

    Consultations en Shiatsu


    Elisa Capriaux
    I think they have experience in working with patients suffering from PTSD but maybe ask them before making a reservation.

    Ich denke, dass weitere Antworten folgen werden.
    Herzlich, Wilfried

    Liebe Sarah,

    bitte entschuldige, ich hatte dich missverstanden. Meine Antwort bezüglich eines Eindrucks von einem anderen Menschen gilt natürlich auch für den Eindruck von demselben Menschen. Beides – und noch vieles anderes mehr – kann unsere Wahrnehmung und Einschätzung eines Menschen stark beeinflussen und auch verfälschen. Es braucht also unsere Achtsamkeit und immer auch kritische Reflexion.

    Liebe Grüße, Wilfried

    als Antwort auf: Körperdiagnosen – ohne physische Berührung / am eigenen Körper #19834

    Liebe Sarah,

    ich kann dir keine konkrete Antwort auf deine erste Frage geben, weil es auch von dir und deiner Ausrichtung abhängen wird, was du wahrnimmst und auf welche Weise du das Wahrgenommene interpretierst. Das gilt sowohl für die physische als auch für die „energetische“ Wahrnehmung. Die Eindrücke, die du dabei erhältst, sind grundsätzlich essentiell subjektiv.
    Welche Methode du auch immer verwendest, du solltest damit vielfältige Erfahrung sammeln, um dich in der jeweiligen „Sprache“ zurechtzufinden und damit vertraut zu werden. Auf diese Weise entwickelst du ein Bezugssytem, vor dessen Hintergrund du deine jeweiligen Erfahrung mit einem Klienten sicherer einschätzen kannst.

    Zu deiner 2. Frage: Ja, es ist möglich, dass dein Eindruck bei solch einem subjektiven Erfahren eines anderen Menschen von deinem Bild, das du von diesem Menschen hast (z.B. auch aufgrund einer besonders lebhaften Erinnerung) beeinflusst und verzerrt wird. Ganz werden wir das niemals ausschließen können, denn der subjektive Eindruck ist sicher immer in einem gewissen Maße gefärbt von meiner eigenen Geschichte, auch in Bezug auf diesen Menschen. Gleichzeitig ist die subjektive Begegnung die einzige Weise, wie wir einen Menschen überhaupt verstehen und begegnen können. Es ist unmöglich einen Menschen objektiv zu verstehen.
    Gleichzeitig ist es sehr wichtig (und möglich), die Verzerrungen durch diesen subjektiven Faktor so gering wie möglich zu halten. Entscheidend dafür ist die sogenannte therapeutische Distanz, die zwar sehr mitfühlend ist, gleichzeitig aber den anderen Menschen als Ganzes anschaut und die Verzerrungen durch die eigene Geschichte der TherapeutIn bewusst und durch eine Entscheidung klein hält.

    Sind meine Worte verständlich und nachvollziehbar für dich?

    Herzliche Grüße,
    Wilfried

    als Antwort auf: Was heisst Begleiten #19832

    Liebe Linda,

    Begleiten heißt, dass wir bei der Klientin bleiben, wie du richtig schreibst. Jedoch können wir durchaus verbal oder in der Behandlung Vorschläge machen oder Anregungen geben, von denen wir glauben, dass diese hilfreich sein könnte. Dann schauen wir zu und warten ab, ob und wie die Klientin das annehmen bzw. umsetzen kann. Ihre Reaktion werden wir voll respektieren. Das bedeutet, dass wir nicht nur passiv bei der KlientIn bleiben, sondern in einer aktiven Kommunikation ihren Prozess mit unseren Händen, unserer Präsenz und unseren Worten begleiten.

    Wie man in der Berührung Vorschläge und Anregungen geben kann, erfährst du in der Ausbildung, beispielsweise durch „Tiefenkontakt“ oder „Innere Techniken“.

    Herzliche Grüße, Wilfried

    als Antwort auf: Körperdiagnosen – ohne physische Berührung / am eigenen Körper #19828

    Danke Heinz, dass du deine Fragen im Forum gepostet hast. Dann profitieren auch andere von deinen interessanten Fragen.

    Meinen Antworten habe ich nichts weiteres hinzuzufügen.

    Herzlich, Wilfried

    als Antwort auf: Integration #19816

    Lieber Joël,

    In der manuellen Arbeit ebenso wie im Gespräch wirkt alles integrierend, was unsere Klienten das jeweils berührte Thema bzw. den Fokus in einem größeren Licht sehen bzw. erfahren lässt und diese so mit anderen körperlichen resp. seelischen Themen in Verbindung bringt.

    Das liegt daran, dass wir chronische körperliche wie seelische Probleme vom Rest unserer Person meist relativ abschotten. Beispielsweise wird ein körperlicher oder seelischer Schmerzbereich meist deutlich vom Rest des Körpers isoliert. Akute Probleme können wir auf diese Weise zwar oft besser handhaben. Dauern sie jedoch länger an, so behindert diese Isolation unsere natürliche Fähigkeit, sinnvolle Lösungen zu finden, die meistens mit einer Integration des Geschehenen in den gesamten Menschen einhergeht.

    In der Praxis bedeutet dies, dass alles, was wir während oder am Ende einer Behandlung tun, um den Behandlungs-Fokus mit anderen Körperbereichen in Beziehung zu setzen, auch der Integration dient. Wenn wir beispielsweise in der Meridianarbeit den Fokus, das energetische Organ, im Verfolgen des Meridianverlaufes mit weiter entfernten Bereichen verbinden, so wirkt das integrierend. Insbesondere Innere Techniken wirken öffnend und gleichzeitig verbindend und dadurch integrierend. Wenn wir einen bearbeiteten Fokusbereich mit Inneren Techniken in Beziehung zum Rest des Körpers setzen, so unterstützt das die Integration des in der Behandlung in Bewegung Gebrachten.

    Im meridianfreien Shiatsu hat die Arbeit mit geeigneten Resonanzbereichen eine solche integrierende Funktion. Nicht selten ist beispielsweise die Arbeit am entgegengesetzten Ende des Körpers im besonderen Maße hilfreich, so dass der Knoten im Fokus sich lösen kann; auch das ist Integration. Gegen Ende einer Behandlung gehen wir vielleicht noch einmal am Nacken oder zu den Füßen, folgen dem Lenker- oder Konzeptionsgefäß oder beenden die Behandlung durch Arbeit am Hara, um die Verbindung des in der Behandlung Berührten mit dem ganzen Körper zu stärken. So etwas wirkt unmittelbar integrierend.

    Im Gespräch dient alles der Integration, was den Menschen seine Beschwerden in einem größeren Licht sehen und verstehen lässt, beispielsweise wie die Beschwerden mit seinen Lebens-, Denk-, Arbeits- oder Reaktionsweisen zusammenhängen. Mit unseren Worten können wir ihn darin unterstützen, zu verstehen, dass er kein Opfer ist, sondern dass er eine Vielzahl von Optionen hat, welche die Beschwerden mindern können. Wenn er dann weiter denkt und mit unserer Unterstützung neue Ideen entwickelt, so ist auch das ein Aspekt von Integration. (Die konkrete Umsetzung wäre dann ein Transferieren der Erkenntnisse aus der Behandlung in den Alltag.)

    Du siehst, Shiatsu selber wirkt prinzipiell integrierend. An vielen Stellen in einer Behandlung oder im Gespräch aber betonen wir dies noch einmal ausdrücklich und setzen diese Möglichkeit gezielt ein, weil es uns in dem Augenblick besonders wichtig erscheint.

    Genügt dir das erstmal als Antwort auf deine Frage? Wenn dir etwas unklar geblieben ist, dann schreib uns bitte erneut.

    Herzliche Grüße,
    Wilfried

    als Antwort auf: Starke Beschwerden nach einer Behandlung #19814

    Lieber Ivo,

    ich weiß natürlich nicht, was du dort wirklich gemacht hast. Aber da du Shiatsu bei uns in Kiental gelernt hast und weil ich dich kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass du brutal fest gedrückt hast. Und selbst wenn, einen Bandscheibenprolaps oder gar einen Riss im Gewebe kannst du auf diese Weise nicht erzeugen, auch nicht, sollte tatsächlich an der HWS Zeichen einer Osteoporose bestehen.

    Es wäre allerdings möglich, dass deine feste Berührung einen Schutzreflex in Form einer Verspannung ausgelöst hat, die dann zu Beschwerden führte. Noch wahrscheinlicher: dein Druck hat eine Art von Schutzspannung um das Problem im Nacken herum gelöst, so dass deine Klientin das Problem deutlicher spüren konnte als vorher. Ich selber gehe nach deiner Schilderung erst mal davon aus, dass die Bandscheibenvorwölbung schon vor dieser Behandlung bestanden hat, und dass die dem zugrunde liegende langfristige Fehlbelastung der HWS sich erst jetzt in Form von Beschwerden äußert.

    Wenn du den Regeln des Shiatsu folgst, nichts erzwingen und nicht mit dem Kopf durch die Wand willst, dann kannst du kaum Schäden verursachen. Welche Stärke und Art von Druck wo richtig ist, kann aber nicht deine Klientin, sondern nur du selber aus der Betrachtung der Gesamtsituation heraus entscheiden. Das ist wichtig. Allenfalls können wir unsere Klienten fragen, ob wir so berühren dürfen, wie wir es im gegebenen Augenblick für richtig halten.

    Dies alles vorausgeschickt, kannst du davon ausgehen, dass wenn Klienten sich über Beschwerden nach einer Behandlung beklagen, dies entweder eine vorübergehende (und positiv zu bewertende) Erstverschlimmerung darstellt, die meist nach 1 oder 2 Tagen nachlässt. Oder sie haben gar nichts mit der Behandlung zu tun – es geschehen doch so viele Dinge im Leben eines Menschen, die immer auch eine Vorgeschichte haben, die nicht durch unsere Behandlung bedingt sind.

    Darum: wenn du wieder in solch eine Situation kommen solltest, dann ist in aller Regel die Frage weiterführender, warum der Klient jetzt nach der Behandlung diese Beschwerden entwickelt. Welche innere Dynamik lässt das geschehen? Durch eine solche Frage kannst du über die aktuellen Beschwerden hinaus auch die Gesamtsituation des Menschen besser verstehen.

    Du bist anders vorgegangen. Du scheinst den Eindruck gehabt zu haben, dass du etwas falsch gemacht haben musst, wenn solche Beschwerden entstehen, und bist möglicherweise deinem eigenen lauernden Schuldgefühl (vielleicht gepaart mit Unsicherheit wegen noch nicht so großer Praxis-Erfahrung) erlegen. Wegen deines eigenen Schuldgefühls hast du der Klientin ein Schuldeingeständnis angeboten und darüber hinaus, sie kostenfrei in deiner Praxis zu behandeln. Beides ist etwas, das wir in jedem Fall vermeiden sollten, selbst dann, wenn wir etwas falsch gemacht haben sollten.

    Richtig wäre es gewesen, sich zu erkundigen, was genau sich da verschlechtert hat, und wie deine Klientin sich das aus ihrer eigenen Geschichte heraus erklären kann. Wenn sie dir dann Vorwürfe macht, ist die richtige Reaktion, kurz zu überlegen, ob du etwas falsch gemacht haben könntest. Und sollte die Antwort auf diese Frage negativ sein (was sie in der Regel sein wird), klar zu stellen, dass du nach den Regeln der Shiatsu-Kunst und vor allem energetisch und definitiv nicht verletzend gearbeitet hast.

    Sollte diese Klientin dich erneut kontaktieren, so würde ich ihr erklären, dass deine Behandlung diese Vorwölbung nicht bewirkt haben kann, dass sie aber eine längerfristige Fehlbelastung der HWS anzeigt, an der du zusammen mit ihr forschen und arbeiten kannst, wenn sie das möchte.

    Wenn du eine solche Erkenntnis aus diesem Ereignis gewinnen konntest, dann war dein Schreck nicht umsonst.

    Ganz liebe Grüße,
    Wilfried

    als Antwort auf: Endometriose #19801

    Liebe Birgit,

    Meike Kockrick hat mir ihre Antwort af deine Fragen zugeschickt. Gerne stelle ich sie hier ins Forum:

    Liebe Birgit.

    Vielen Dank für deine Frage. Du hast die Situation der Klientin gut beschrieben, so dass ich dir aus meiner Erfahrung antworten kann.
    Endometriose kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und die starken Schmerzen im Zusammenhang mit der Menstruation sind ein zentraler Hinweis. Dem entsprechend kann die OP erst einmal die beste Vorgehensweise sein. Häufig berichten Frauen nach dem Eingriff davon, weniger Schmerzen zu haben. Dies ist eine gute Basis für eine weitere Behandlung mit Shiatsu.

    Aus Sicht der Chinesischen Medizin können wir die Verwachsungen im Gewebe als
    Ki- Stagnationen verstehen. Auch TCM- Praktizierende würden daher mit dem Bauchraum arbeiten. Meine Empfehlung besteht darin, achtsam mit der Situation des Hara zu arbeiten ohne zu vorsichtig zu sein. Je nach Empfindlichkeit kannst du die Verklebungen im Gewebe und die umgebenden kyo- Zustände deutlich berühren. Bitte die Klientin, dass sie sich aktiv in den Schmerz hineinentspannt. Dadurch sollte das Schmerzempfinden nachlassen. Der Schmerz wird vielleicht weniger, weniger spitz oder flächiger, also weniger fokussiert. Sollte der Schmerz so stark sein, dass die Klientin gegenhalten möchte, dann solltest du weniger tief arbeiten. Eine aktive Zusammenarbeit wäre aber besser, als ein reines Wohlfühl- Shiatsu.

    Den Hintergrund für die Ki- Stagnationen versteht die TCM in zu viel innerer Feuchtigkeit. Daran sind Magen- und Milzenergie beteiligt. Über Kräuter, Akupunktur und Ernährung würde die Feuchtigkeit ausgeleitet werden und die Mitte gestärkt. Diese Sichtweise kannst du nutzen, um deine energetische Einschätzung zu interpretieren. Es könnte also sein, dass die Klientin eine starke Dysbalance im mittleren Erwärmer hat, da du von der hohen Anspannung in der Holzenergie geschrieben hast.

    Mich würde interessieren, wie die Holzenergie auf die Behandlung von Magen oder Milz reagiert und umgekehrt. Beide Elemente bilden zusammen den mittleren Erwärmer. Wie kannst du dieses Miteinander oder dieses Spannungsfeld bei der Klientin verstehen?
    Die Erdenergie hat etwas mit dem Umgang mit Bedürfnissen zu tun. Wie gut kann die Klientin ihre Bedürfnisse spüren, kommunizieren und dazu beitragen, dass sie erfüllt werden? Wie sehr kontrolliert dabei die Anspannung im Holz ihr Verhalten? Hält sie ihre Impulse zurück? Wie geht sie mit Ärger und Unzufriedenheit um, und was bedeutet dies für ihren Umgang mit ihren Bedürfnissen?

    Die Arbeit mit den Ki-Stagnationen im Hara und dem Spannungsfeld des mittleren Erwärmers wären für mich die zentralen Elemente in einer Behandlungsserie. Diese würde ich durch die anderen wichtigen energetischen Wahrnehmungen von der Person ergänzen.

    Herzliche Grüße aus Hamburg.
    Meike

    als Antwort auf: Ausgleich von Kyo und jitsu #19787

    Liebe Johanna,

    Meine Meinung zu diesem Thema habe ich ja in dem alten Beitrag von 2020 ausführlich skizziert. Warum fragst du noch einmal nach? Zur Ansicht von Bill Palmer kann ich nichts sagen, weil ich nicht mit Movement Shiatsu arbeite und keine Erfahrung darin habe.

    Ich selber sehe wie beschrieben im Ausgleichen von Kyo und jitsu keinesfalls den Kern unserer Arbeit im Shiatsu. Ein solcher Ausgleich ist für mich eine mögliche technische Vorgehensweise, die zwar em Shiatsu immer zur Verfügung steht, die auch manchmal sinnvoll und hilfreich sein kann, manchmal aber auch relativ bedeutungslos. Es geht vielmehr darum, den ganzen Menschen zu erreichen und ein Mehr an Freiheit anzubieten. Dabei kann ein Ausgleich von Kyo und Jitsu hilfreich sein, ebenso aber auch beispielsweise die Verbindung von zwei Kyo-Bereichen. Wenn die lebendig miteinander kommunizieren, kann genauso viel oder sogar mehr in Bewegung kommen wie bei einem Kyo-Jitsu-Ausgleich.

    Die Kyo-Jitsu-Reaktion in der Hara-Diagnose bewirkt übrigens in aller Regel keinen effektiven Ausgleich von Kyo und Jitsu im ganzen Menschen. Sie hilft vielmehr der BehandlerIn, die Kräfte im Hara und die aktuelle Situation dieses Menschen klarer zu sehen. Aus diesem Grunde kann sie hilfreich sein.

    Liebe Grüße,
    Wilfried

    als Antwort auf: Bücher günstig abzugeben #19782

    Hallo Birgit,

    Reserviere gerne die Psychosomatik in der Chines. Medizin.

    Wie kann ich das Buch von dir erhalten? Ich bin anfang März wieder in Kiental.

    Wilfried

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