Wilfried Rappenecker

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  • als Antwort auf: leichter Muskelkater und sonstige Symptome nach Behandlung #4354

    Liebe Olivia,

    Solcher Muskelkater tritt nach Behandlungen dann auf, wenn sich energetische Stagnationen im Bereich der betroffenen Muskeln gelöst haben. Wahrscheinlich ist die Reaktionm nach der zweiten Behandlung schon schwächer und verschwindet dann bald völlig.

    Auf keinen Fall ist dies eine Folge davon, dass du vielleicht \“falsch\“ behandelt hast, ganz im Gegenteil.

    Die Müdigkeit ist wie du schreibst Ausdruck der Müdigkeit, die der Klient auch vor der Behandlung schon in sich trug, die aber wahrscheinlich durch seine Ansdpannung und seine vielfältigen Aktivitäten überdeckt wurde. Durch die Behandlung kann sie sich zeigen, was eine positive Reaktion ist.

    Auch die Rückenschmerzen sind wahrscheinlich nicht Ausdruck einer \“falschen\“ Behandlung, sondern zeigen, dass er müde und relativ erschöpft ist; seine Nieren-Energie ist eingeschränkt präsent. Hier sollte er beraten werden, wie er im Alltag besser mit seiner Kraft umgehen kann und auch dazu, was er für seinen unteren Rücken tun kann.

    herzliche Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: Re:Innere Verläufe der Meridiane #4353

    Lieber Stefan,

    Walter Geiger, ein TCM-Therapeut aus Hamburg, schrieb mir folgendes:

    Die beste Darstellung findet sich in \’Leitbahnen der Akupunktur\‘ von Giovanni Maciocia, bei Elsevier erschienen. liebe Grüße Walter Geiger

    herzliche Grüße, Wilfried

    als Antwort auf: Re:Innere Verläufe der Meridiane #4349

    Lieber Stefan, Mike Mandl aus Wien schreibt folgende Antwort:

    Leider kennen wir keine Bücher, die wir an dieser Stelle empfehlen könnten. Vielleicht helfen dir unsere Beobachtungen dazu:

    – Ich setze mich weniger mit den internen Verläufen der Meridian auseinander, weil nach meinem “Erfahren” und meinem “Spüren” erlebe ich viele der klassischen Meridiane als “inneren” Meridian. Den Nierenmeridian zum Beispiel: Der Verlauf wird an der Körperoberfläche definiert, ebenso die dazugehörigen Akupunkturpunkte, in Kontakt treten mit dem Nierenmeridian tue ich jedoch meist in der Tiefe, vor allem bei dessen Vorlauf im Bauch / Thoraxbereich. In der strukturellen Arbeit wird die Energetik des Nierenmeridians oft mit der Funktion der Psoasmuskulatur in Verbindung gebracht und in dieser Tiefe erleben ich den Nierenmeridian oft. Auch die Klassifizierung des Nierenmeridians als “kleinstes Yin”, als “innerstes Yin” geht in diese Richtung.

    Von daher fällt es mir schwer, wirklich von inneren oder äußeren Verläufen zu sprechen bzw. diese zu definieren, obwohl es natürlich derartige Definitionen gibt. Meine Ansicht ist die, dass die TCM Meridiane oft mehr eine Punkteverbindung darstellen als einen lebendigen Meridianverlauf. In Rahmen dieser Punktverbindung kann es sein, dass Äste in Beschreibungen nach innen gezogen werden. Inwieweit das mit dem realen Energiefluss übereinstimmt, muss jeder selbst erfahren.

    Das ist natürlich jetzt eine sehr subjektive Darstellung. Mehr können wir/ich aber nicht anbieten…

    LG aus einem sehr sonnigen Wien
    Mike

    als Antwort auf: lupus hematodes #4347

    Liebe Tanja,

    ich habe keine Shiatsu-Erfahrungen mit Menschen die an [i:2fsh2nnb]Lupus Erythematodes[/i:2fsh2nnb] leiden. Ich kann aber folgendes sagen: Shiatsu ist keine im Sinne der Schulmedizin kurative Methode solcher Erkrankungen. Trotzdem können Shiatsu-Behandlungen bei vielen Autoimmunkrankheiten eine mitunter deutliche Verringerung der Symptomatik bewirken. Vielfach halten die positiven Wirkungen solcher Behandlungen jedoch wie du es auch beschreibst nicht lange an. Als Shiatsu-Therapeuten sollten wir also Begleitung und Unterstützung zusagen, nicht jedoch einen Weg versprechen, die Krankheit loszuwerden oder dass keine Krankheits-Krisen mehr auftreten werden (wie das bei Autoimmunerkrankungen häufig geschieht). Ich gehe davon aus, dass du in diesem Sinne mit deinem Klienten gesprochen hast.

    In der Arbeit mit Menschen, die an anderen Autoimmunkrankheiten leiden (u.a. Multiple Sklerose und Sjörgen-Syndrom) habe ich selber jedoch auch die Erfahrung machen können, dass Shiatsu-Behandlungen eine tiefe persönliche Krise und Bewegung im Inneren des Menschen auslösen können, in deren Folge die Schwere der Erkrankung teilweise deutlich zurück ging. So etwas ist also im Einzelfall durchaus möglich; wir können es aber nicht versprechen.

    Neben unserer hands-on Shiatsu-Arbeit spielt das begleitende Gespräch und die Beratung eine wichtige Rolle. Das Gespräch ermöglicht es dem Klienten beispielsweise, über seine Erfahrungen mit der Krankheit aber auch darüber hinaus zu berichten; das kann eine sehr wichtige Entlastung bedeuten. Beratung kann sich z.B. darauf beziehen, wie ein Mensch mit der Krankheit umgeht, wie er sie versteht und „sieht“, wie die Lebensfreude bewahrt oder wieder gefunden werden kann, aber auch Beratung zur Bewältigung des Alltags und Ernährungsbratung.

    Schätze deine eigene Lebenserfahrung und Fähigkeit zu beraten nicht gering ein. Wertschätze aber auch die Lebenserfahrung deines Gegenüber, versuche nicht, ihn/sie von deinen Ansichten zu überzeugen, sondern unterstütze deine Klientin dabei, eigene für sie richtige Wege zu finden. Solche Gespräche erfordern Offenheit, Geduld und Mitgefühl, aber auch Klarheit – und Humor!! Es mindert das Leid drastisch, wenn kranke Menschen über sich selber lachen können. Der Humor des Therapeuten kann sie darin unterstützen, diese Fähigkeit wieder zu nutzen.

    Was die wichtige Frage nach dem Umgang mit und nach dem Ertragens des u.U. immensen Leids anderer Menschen angeht, so gibt es für mich in der Shiatsu-Arbeit zwei wichtige Prinzipien: erstens „nicht kneifen“ und zweitens „bei mir bleiben“ bzw. „in mir sein“.

    Mit „nicht kneifen“ meine ich, dass ich mich dem Leid des anderen Menschen aussetze. Ich weiß, dass solches Leid zum Lebens dazu gehören kann und dass es auch mich eines Tages betreffen kann. Wäre ich an seiner Stelle, wie würde ich dann damit umgehen können, welche Ressourcen und Lebensfreude habe ich selber? Ich signalisiere dem erkrankten Menschen, dass ich ihn und seine Erkrankung ertragen kann, dass ich ihn als ganzen Menschen durch die Erkrankung hindurch sehen kann. Nicht selten hat z.B. die Umwelt ein größeres Problem, mit der Erkrankung umzugehen als der betroffene Mensch selber.

    „Nicht zu Kneifen“, sein Herz dem Leid anderer Menschen zu öffnen, ist ein Training. Der Wille zur Offenheit ist wichtig, jedoch kann man nicht per Beschluss das eigene Herz öffnen. Man kann es aber lernen. Ebenso kann man lernen, sinnvoll mit dem umzugehen, was dabei in mir selber geschieht.

    Mindestens ebenso wichtig ist das zweite Prinzip des „In mir Seins“. Es bedeutet, dass ich mich dem Leid des anderen öffne, mich jedoch nicht damit identifiziere. Wenn es gelingt, kann ich mich selber in meinem Körper spüren; ich kann die Schönheit meines Lebens und des Lebens an sich sehen. Auch angesichts des großen Leids eines anderen Menschen darf es mir selber gut gehen! Ich darf genießen, was mir in meinem Leben Spaß macht. Je mehr ich in meiner Lebensfreude bin, umso besser und klarer kann ich den anderen sehen und unterstützen. Kein kranker Mensch erwartet, dass es seiner Behandlerin auch schlecht geht, im Gegenteil! Trotzdem kann auch mich das Leid des anderen erreichen, so dass ich mich beispielsweise so fühle wie du es beschreibst. Dann ist es da Beste, in seiner Mitte zu bleiben und zuzulassen; nicht abzuwehren sondern quasi als Beobachter solche Gefühle vorüber ziehen zu lassen.

    Du fragst nach Übungen. Für mich selber ist die Meditation in diesem Zusammenhang sehr wichtig geworden. Regelmäßiges Meditieren zu einem festen Zeitpunkt im Tagesablauf stellt ein Training darin dar, bei sich zu sein und auch in Belastungssituationen zu bleiben. Das kann auch einfach ein Zeitpunkt im Laufe des Tages sein, an dem du eine halbe Stunde nur für dich hast, und den du für nichts anderes verwendest. Für mich selber ist morgens die beste Zeit, wenn Aktivitäten und Hektik des Tages noch nicht richtig begonnen haben. Vielleicht geht es für dich mit deinen Verpflichtungen aber zu einem anderen Zeitpunkt im Tagesablauf besser. In der Meditation kannst du untersuchen, was es eigentlich ist, dass es dir so schwer macht, das Leid deiner Klientin zu ertragen. Es lohnt sich, das genau anzuschauen; es ist nicht ausgeschlossen, dass du dabei zu anderen Ergebnissen kommst, als du im Augenblick denkst.

    Sehr hilfreich sind auch regelmäßige Körperübungen wie z.B. Yoga, ebenso Feldenkrais, Qi Gong, Tai Qi u.ä., von denen du weißt, wie wichtig sie generell für Körperarbeiter sind. Alle diese Dinge funktionieren eigentlich nur, wenn man sie regelmäßig macht.

    Jetzt bleibt mir nur noch, dir viel Freude in deinem Shiatsu auch mit dieser Klientin zu wünschen. Ich würde mich freuen, wenn du hier im Forum mal berichten würdest, wie es weiter gegangen ist.

    Herzliche Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: meine Körperübungen #4345

    Liebe Olivia,

    als ich vor über 30 Jahren mit dem Yoga begann, habe ich oft erst eine halbe Stunde lang oder länger das Zimmer aufgeräumt und all die anderen dinge getan, die ich sonst nie getan habe. Das hat sich erst geändert, als ich die sofortige segensreiche Wirkung von Yoga auf meinen Körper oft genug erfahren hatte, so dass ich mich gerne auf die Matte begab, weil ich wusste, wie sich das gleich gut anfühlen wird.

    Du siehst, du zeigst wahrscheinlich eine nicht ganz ungewöhnliche Reaktion. Warum wir das so machen? Wahrscheinlich ist es wirklich eine Art Zurückschrecken vor der Öffnung und den Veränderungen, die solche Übungen nach sich ziehen.

    Also, bleib dran, gib nicht auf. Ein paar Mal kann man sch ruhig ein wenig auf die Matte zwingen, dann übernehmen der Körper und Psyche, die sich etwas so Gutes nicht entgehen lassen möchten…

    herzliche Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: Hallux #4344

    Liebe Renate,

    bitte entschuldige die späte Antwort – es ist eben Ferienzeit…

    Ja, du kannst mit Shiatsu und dem Hallux Valgus arbeiten. Es braucht allerdings u.U. viel Geduld, denn so ein hallux valgus hat sich meist auch über einen längeren Zeitraum entwickelt. Es ist schon ein Erfolg, wenn er sich unter der Behandlung nicht weiter entwickelt. Es ist aber auch möglich, dass solch ein Hallux Valgus sich unter Shiatsu zurück entwickelt.

    Leber und Milz-Pankreas sind die beiden Meridiane, die hier direkt involviert sind; in der Regel in der Form, dass Leber eine erhöhte Spannung und Milz-Pankreas eine verminderte Spannung aufweist. Du kannst also mit diesen Meridianen arbeiten, besonders auch mit den meistens vorhandenen deutlichen Kyo-Stellen im Meridianverlauf oberhalb und unterhalb des vortreteneden Gelenkes. Die lokale Arbeit mit den auffälligen Mustern um das Gelenk herum wird ebenso wichtig sein. Schließlich sind natürlich auch andere energetische Organe entsprechend der Lebenssitutation und der Persönlichkeit dieses Menschen am Geschehen beteiligt. Hier hilft dir der Diagnoseprozess weiter, um zu sehen, was wichtig ist.

    Schau dir auch die Situation der Füße des betroffenen Menschen genau an und gib ggf. Hinweise und Tipps, wie er seine Füße lebendiger werden lassen kann. Häufig sind die Füße ja durch hartes Schuhwerk und Laufen auf hartem Boden leblos und starr geworden. Z.B. kann er sich die Füße selber täglich massieren, auch die Stellen um den Halux Valgus herum. Sehr hilfreich kann ein kleiner Hartgummi-Ball von 3-4 cm Durchmesser sein (gibts z.B. in Spielzeugfachgeschäften), den man unter dem Fuß mit etwas Druck hin und her rollen und auf diese Weise die gesamte Fußsohle massieren und ausgleichen kann.

    Viel Freude und Erfolg in deinem Shiatsu,

    Wilfried

    Beitrag geändert von: Wilfried_R, am: 2011/08/19 12:10

    als Antwort auf: shiatsu und autismus #4340

    Lieber Beat,

    ich möchte dich sehr ermutigen, diese Möglichkeit zu ergreifen und Erfahrungen in der Arbeit mit autistischen Menschen zu sammeln. Shiatsu ist in vielen Bereichen der Medizin und der Gesellschaft noch nicht angekommen, so dass es immer wieder geschehen wird, dass du ein Pionier bist.

    Such dir einen erfahrenen Shiatsu-LehrerIn oder -PraktikerIn, die du bei Fragen in deiner Arbeit direkt ansprechen und ggf. um Unterstützung bitten kannst.

    Hast du schon bei der SGS bzw. der GSD angefragt? Sicherlich macht es auch Sinn, in die Journale beider Verbände eine Suchanzeige zu setzen. Vielleicht gibt es je doch jemanden, der solche Erfahrungen bereits hat und der sich dann meldet.

    Viel Glück und viel Freude in deinem Shiatsu,

    Wilfried

    als Antwort auf: Frage: Kann Shiatsu Verstopfung verursachen? #4339

    Liebe Stefanie,

    ich ermute sehr, dass bei beiden Klienten die Verstopfung nicht durch Shiatsu verursacht wurde, sondern vorher schon bestanden hat. Hast du Klientinnen eingehender befragt, seit wann und unter welchen Umständen sie unter Verstopfung leiden, was ihnen hilft und zu welchen Hilfmitteln sie greifen, um den Stuhlgang zu ermöglichen?

    Häufig liegt bei Menschen mit Verstopfung eine erhöhte Anspannung im ganzen Körper vor. Dann ist es hilfreich, nach den Orten solche Anspannung zu forschen, z.B. eine hohe Anspannung in der Leber-Gallenblase und/oder Magen-Energie, es kann auch der Nacken-Schulter-Raum sein, die Kaumuskulatur, die Hand- und Füßgelenke etc. Schau dir auch genau das Hara dieser Menschen an: zeigt sich dort normale Lebendigkeit oder ist dort erhöhte Spannung oder ein Tonusmangel?

    Verstopfung kann natürlich auch Folge eines Tonus- und Kraftmangels sein. Wenn das so ist, wo zeigt sich der im Körper? Und natürlich: was sagt die Hara-Diagnose dazu?

    Selbstverständlich sind Ernährungstiipps sehr wichtig. Dazu musst du die Klientin erst einmal eingehend zu ihren Ernährungs- und sonstigen Lebensgewohnheiten befragen und dann in deinen Empfehlungen kreativ und mit Einfühlungsvermögen den Ausgleich betonen.

    Ich wünsche dir viel Glück mit deinen Klientinnen und viel Freude in deiner Arbeit,

    Wilfried

    als Antwort auf: Frage: Kann Shiatsu Verstopfung verursachen? #4336

    Liebe Stefanie,

    Darf ich fragen, aus welchem Grund du diese Frage stellst? Hast du einen Klienten, der über Obstipation / Verstopfung nach Shiatsu-´Behandlungen berichtet hat? Wennn ja, war dies eine dauerhafte Erscheinung oder nur für ein paar Tage? Lagen bei diesem Klienten noch andere besondere Symptome / Beschwerden / Erkrankungen vor? Es ist hilfreich, wenn man für solche Fragen den konkreten Fall möglichst genau schildert; dann ist es leichter für die Lehrer, zu antworten.

    Ohne deine Antwort auf meine Frage zu kennen, kann ich dir nur ganz allgemein antworten. Sicherlich ist es möglich, dass eine Shiatsu-Behandlung oder auch eine Behandlungsserie eine vorübergehende \“Umschaltung\“ des energetischen Organismus hin zu Verstopfung auslösen kann. Dies mag z.B. geschehen, wenn eine relevante Veränderung im Klienten stattfndet, und der Organismus diesen Wechsel u.a. durch eine Änderung der Verdauung absichert. Solch eine Verstopfung wird jedoch in den meisten Fällen nur für einen relativ kurzen Zeitraum dauern, wie beispielsweise für einen Tag oder für einige Tage.

    Eine grundsätzlich Umstellung eines Organismus von normaler Stuhlfrequenz hin zu Verstopfung als Folge von Shiatsu-Behandlungen halte ich für nahezu ausgeschlossen, wenn auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

    Liebe Grüße aus Hamburg,

    Wilfried

    als Antwort auf: shiatsu und autismus #4335

    Lieber Beat,

    Bitte teil dem Forum doch mit, aus welchem Grund du diese Frage stellst. Hast du einen Klienten, der von Ärzten als autistisch bezeichnet wird? Möchtest du nur allgemein mehr über Autismus erfahren? Überlegst du dir, einen autistischen klienten anzunehmen, nachdem du dazu angefragt worden bist?

    Ich selber habe keine Erfahrung mit Klienten, die man als autistisch bezeichnen würde, und ich kenne auch keine Shiatsu-Therapeuten, die solche Erfahrungen haben. Vielleicht fragst du mal bei der SGS nach (Tel. 056 – 427 15 73; gs@shiatsuverband.ch)oder auch bei der Geschäftsstelle der GSD (Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland): Tel. +49 40 85 50 67 36, info@shiatsu-gsd.de. Die GSD hat ein Register für Behandler mit einschlägigen Erfahrungen. Vielleicht ist da auch jemand mit Erfahrungen in der Arbeit mit autistischen Personen darunter.

    herzliche Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: Verstopfung #4334

    Liebe Stefanie,

    Darf ich fragen, aus welchem Grund du diese Frage stellst? Hast du einen Klienten, der über Obstipation / Verstopfung nach Shiatsu-´Behandlungen berichtet hat? Wennn ja, war dies eine dauerhafte Erscheinung oder nur für ein paar Tage? Lagen bei diesem Klienten noch andere besondere Symptome / Beschwerden / Erkrankungen vor? Es ist hilfreich, wenn man für solche Fragen den konkreten Fall möglichst genau schildert; dann ist es leichter für die Lehrer, zu antworten.

    Ohne deine Antwort auf meine Frage zu kennen, kann ich dir nur ganz allgemein antworten. Sicherlich ist es möglich, dass eine Shiatsu-Behandlung oder auch eine Behandlungsserie eine vorübergehende \“Umschaltung\“ des energetischen Organismus hin zu Verstopfung auslösen kann. Dies mag z.B. geschehen, wenn eine relevante Veränderung im Klienten stattfndet, und der Organismus diesen Wechsel u.a. durch eine Änderung der Verdauung absichert. Solch eine Verstopfung wird jedoch in den meisten Fällen nur für einen relativ kurzen Zeitraum dauern, wie beispielsweise für einen Tag oder für einige Tage.

    Eine grundsätzlich Umstellung eines Organismus von normaler Stuhlfrequenz hin zu Verstopfung als Folge von Shiatsu-Behandlungen halte ich für nahezu ausgeschlossen, wenn auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

    Liebe Grüße aus Hamburg,

    Wilfried

    als Antwort auf: Polyneuropathie #4331

    Liebe Stefanie,

    ein befreundeter TCM-Praktiker hat mir noch folgende TCM-Antwort auf deine Frage geschrieben:

    [color=#008000:2qnju308][i:2qnju308]Interessante Frage, leider gibt es meines Wissens wenig gute Artikel zu Polyneuropahtie.

    Versteckter Schleim (\“hidden phlegm\“) kommt bei solch einer schwierigen Krankheit als Ursache bestimmt in Frage, auch wegen des großen Potentials von Schleim, den freien Fluß des Qi zu blockieren. Bei diabetischer Neuropathie ist allerdings eher an Blutstagnation zu denken.

    Während verwandte Krankheiten wie Guillain Barree Syndrom oft erfolgreich mit Tonisieren von Yin, Yang, Qi und Blut zu behandeln sind. Myasthenia Gravis ist ähnlich zu sehen, als Schwäche von Post und Pränataler Essenz. Wichtig ist darüber hinaus die Blockade in den Qing-Luo zu beseitigen, dafür gibt es in der Kräutermedizin der TCM entsprechende Arzneimittel wie Regenwürmer/Di Long/Lumbricus oder Ji Xue Teng/Caulis Milletiae…

    liebe Grüße, Walter Geiger[/i:2qnju308]
    [/color:2qnju308]
    Jetzt hast du verschiedene Infos aus der TCM-Sicht erhalten. Für Shiatsu-Leute ist das sicherlich interessant, jedoch in der praktischen Shiatsu-Arbeit meiner Ansicht nach nicht so wichtig. Aber schau selber, wie du diese Infos für dich benutzt.

    Liebe Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: Polyneuropathie #4329

    Liebe Stefanie,

    Ich habe mich selber zwar intensiv mit TCM beschäftigt, habe jedoch in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass Shiatsu definitiv nicht TCM ist. Wenn du mehr über die Theorie und die vorgehensweise der TCM erfahren möchtest, dann empfehle ich dir, ein entsprechendes Buch zu kaufen oder weiter im Internet zu stöbern.

    Im Shiatsu arbeiten wir mit einem einfacheren, wenn auch ebenfalls in der Praxis sehr brauchbaren und wirksamen Konzept, dem der [u:2sgqv64z]Ki-Stagnation[/u:2sgqv64z]. Dieses Konzept besagt einfacherweise, dass überall wo Beschwerden oder Probleme sind, das Ki-stagniert. Das bedeutet, dass in jedem Fall bei Polyneuropathien am Ort von Missempfindungen, Taubheit oder Schmerzen das Ki stagniert. Eine lokale Arbeit mit den betroffenen Orten im Körper ist sinnvoll. Darüber hinaus ist natürlich die differenzierte Arbeit mit den allgemeinen energetischen Mustern des Klienten wichtig und ebenso eine gezielte Arbeit mit den energetischen Organen entsprechend z.B. dem Eindruck aus der Hara-Diagnose.

    Eine solche Arbeit kann mehr oder weniger hilfreich sein. Abhängig ist das u.a. davon, welche Ursache die Polyneuropathie hat. Ist sie z.B. die Folge eines Diabetes Mellitus, einer Alkoholkrankheit oder einer primär neurologischen Erkrankung? Shiatsu kann hier gut begleitend zu einer schulmedizinischen Therapie oder einer TCM-Therapie eingesetzt werden.

    herzliche Grüße,

    Wilfried

    Beitrag geändert von: Wilfried_R, am: 2011/05/09 17:28

    als Antwort auf: shiatsu begleitend zu in vitro fertilisation #4325

    Liebe Andrea,

    Ich habe keine Erfahrung in der Begleitung einer In Vitro Fertilisation (ivf). Ich habe lediglich Überlegungen hierzu.

    Es gibt unterschiedliche Gründe, warum ein Paar bisher keine Kinder bekommen konnte und darum zur Befruchtung außerhalb des Körpers gegriffen wird (in vitro = im Reagenzglas; Fertilisation = Befruchtung). Ist der Mann zeugungsunfähig und wird die Eizelle der Frau mit Fremd-Sperma befruchtet, so ist es eine andere Sache als wenn die Frau aus unterschiedlichen Gründen nicht empfängnisfähig ist.

    Ist die Frau nicht empfängnisfähig, so kann sich die physische wie energetische Ursache hierfür durchaus auch auf den Erfolg der In Vitro Fertilisation auswirken. Hier können wahrscheinlich sowohl Akupunktur als auch Shiatsu unterstützend wirksam sein. Dabei wird es nicht nur um die psychische Ebene gehen (obwohl die sicherlich wichtig ist und durch die Behandlungen beeinflusst wird), sondern auch um die energetischen Muster der Frau in den drei Brennkammern, vor allem aber im Unterem Wärmer, im Beckenbereich und seiner Umgebung.

    Ich werde also in einem solchen Fall genau so vorgehen, wie sonst in meinen Shiatsu-Behandlungen. Erst in einem Diagnoseprozess die aktuelle Situation der Frau mit ihren Mustern (einschließlich Hara-Diagnose) wahrnehmen und dann hiermit arbeiten. Da in solchen Fällen oft eine mehr oder minder große Angst davor bestehen wird, das sich eine Fehlgeburt ereignet, ist die mitfühlende Achtsamkeit des Shiatsu von bsonderer Bedeutung.

    Eine Kontraindikation für Shiatsu sehe ich hier nicht. Wird nach den Prinzipien des Shiatsu gearbeitet, so wird Shiatsu keine Fehlgeburt auslösen. Man sollte allerdings mit der Mutter über die grundsätzliche – und nicht durch Shiatsu bedingte – Möglichkeit zu einer Fehlgeburt sprechen.

    So weit meine Gedanken hierzu. Vielleicht hat eine der anderen LeserInnen Erfahrungen mit solchen Behandlungssituationen sammeln können?

    Liebe Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: Shiatsu bei MS-erkrankten Menschen #4324

    Liebe Stefanie,

    dies ist die Antwort, die ich dir gab:

    Es gibt kaum bis keine Kontraindikationen für Shiatsu bei MS. Man sollte von Shiatsu-Behandlungen Abstand nehmen, wenn ein Patient sehr krank und dadurch sehr geschwächt ist. Allerdings gibt es auch dann jenseits der klassischen Vorgehensweise des Shiatsu gute Möglichkeiten, den Menschen z.B. durch sanfte Berührung zu unterstützen. Die einzige wirkliche und knallharte Kontraindikation für Shiatsu ist die, wenn ein Klient kein Shiatsu bekommen möchte.

    Grundsätzlich ist es im Einzelfall möglich, dass auch eine Shiatsu-Behandlung einen Schub auslösen kann, auch wenn ich das noch nicht erlebt habe. Damit ist Shiatsu in guter Gesellschaft mit vielen anderen Stimulierungen und Belastungen von Körper und Seele, die einen Schub auslösen können. Die Auslösung eines Schubs durch Shiatsu ist nach meiner Erfahrung jedoch eine große Seltenheit.

    Shiatsu kann eine starke Stimulierung des Systems bewirken, die festgefahrene Dinge in Körper und Seele in Bewegung bringen. Es lässt sich nicht vorher festlegen, wie das System des Empfängers mit diesen Informationen umgehen wird. In dieser Verarbeitung sind Krisen und schmerzhafte Phasen möglich. In einem solchen Zusammenhang kann ich mir die Auslösung eines Schubes vorstellen. Es wäre dann trotz negativer Symptome jedoch kein Ausdruck von etwas was schief läuft, sondern Ausdruck von Bewegung.

    Die Menschen, welche ich mit MS und verwandten Erkrankungen behandelt habe, habe von diesen Behandlungen profitiert, teilweise war es ihnen die wichtigste Behandlungsform. Man sollte also die seltene Möglichkeit einer Schubauslösung offen mit einer Klientin besprechen, sie gleichzeitig aber auch ermutigen, Shiatsu in Anspruch zu nehmen.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen trotz meiner etwas vagen Auskunft eine Hilfe anbieten.

    Hier noch ein weiterer Hinweis: auf dem Europäischen Shiatsu Kongress 2007 in Kiental war die Arbeit mit Menschen, die an MS erkrankt sind, eines der Fachthemen. Du findest die Artikel der beiden Dozenten zu diesem Thema im Kongressheft 2007, welches mit allen Beiträgen des Kongresses veröffentlicht wurde. Dieses Kongressheft kannst du beim Kientalerhof in der Schweiz bestellen: 0041-33-676 26 76 oder info@kientalerhof.ch.

    Außerdem schaut auch mal in dieses Forum. Im Juli/August des vergangenen Jahres gab es schon einmal eine Anfrage zu Arbeit mit Menschen mit Multipler Sklerose (unter Shiatsu-Erfahrungsaustausch).

    herzliche Grüße,

    Wilfried

    als Antwort auf: Karpaltunnelsyndrom/Sehnenscheidenentzündung #4319

    Lieber Amitab,

    entschuldige bitte, ich meinte tatsächlich Onmeda; hatte den Namen leider nicht richtig im Kopf.

    herzliche Grüße, Wilfried

    als Antwort auf: Yin und Yang #4311

    Hallo Tsuratsura_u!

    Die Verwirrung rührt daher, dass Saul Goodman Makrobiot ist und in seinem Buch das Yin-Yang-Verständnis der Makrobiotik vertritt. Dieses unterscheidet sich allerdings von dem der TCM erheblich.

    So ist Yin in der [b:3ikyt7ip]Makrobiotik[/b:3ikyt7ip] die Kraft, die nach außen geht, während Yang sich nach diesem Verständnis im Inneren sammelt. In der [b:3ikyt7ip]TCM[/b:3ikyt7ip] hingegen ist Yin die Kraft des tiefen Ineren, während Yang in Aktivität nach außen geht. Yin ist in der TCM die Ruhe, während Yang die Aktivität ist. Beispielsweise wird in der Yin-Niere die vitale Essenz, die Basiskraft gespeichert; Yin steht hier also auch in Verbindung zur Grundkraft des Menschen (die Kraft die aus der Ruhe kommt).

    Zu beiden Systemen ließe sich noch viel mehr sagen. Darum habe ich ein Papier an diese Antwort angehängt, in welchem ich das Yin-Yang-Verständnis der TCM und der Makrobiotik gegenüer gestellt habe. Schau mal rein, dann wird sicher vieles klarer.

    Das Yin-Yang-Verständnis der TCM ist sehr viel weiter verbreitet als das der Makrobiotik und wird dir in Veröffentlichungen eher begegnen.

    Herzliche Grüße, fröhliche Weihnachten und ein gutes Ankommen im Neuen Jahr!

    Wilfried

    als Antwort auf: Erkältungsshiatsu #4310

    Hallo Zetetes!
    Ich glaube es ist besser, wenn du ins Hara schaust, bevor du dich entscheidest, mit Dickdarm oder Lunge zu arbeiten. \“Kochrezepte\“ können treffen, sie können aber auch vorbei zielen. Nun wirst du bei akuten oder chronischen Erkältungen in der Tat häufig eine Auffälligkeit vor allem in den Lungen-Zonen finden (meist jitsu, aber gelegentlich auch kyo), aber eben nicht immer.
    Genauso kann es auch sein, dass z.B. Niere, Holz oder Milz-Pankreas auffällig sind (oder eines der anderen Organe), weil die dann eben an der aktuellen Situation beteiligt sind. Dann kann auch die Arbeit mit diesen Energien hilfreich sein.
    Wichtig ist noch, dass dein Klient mit einer Erkältung in der Behandlung nicht zu tief entspannt. Es ist gut, das Yang zu stimulieren (das Abwehr-Qi=Wei Qi ist ein Yang-Aspekt), indem du relativ zügig und klar arbeitest; also keine super langsame und \“tiefgehende Session\“.
    In diesem Zusammenhang kannst du die Punkte Dickdarm 4 und 11 für jeweils mindestens eine Minute lang physisch tief stimulieren sowie die Lungen-Bereich am Oberarm und am oberen Rücken (Lu-diagnose-Zone) durch festes Reiben stimulieren. Das erzeugt in der Regel eine wohlige Wärme im Empfänger und stimuliert die Abwehrkräfte.
    Weitere Tips findest du in dem Artikel, den ich an diese Antwort angehängt habe.
    Herzliche Grüße, eine schöne Weihnachtszeit und ein gutes Ankommen im Neuen Jahr!
    Wilfried

    als Antwort auf: Karpaltunnelsyndrom/Sehnenscheidenentzündung #4309

    Liebe Bine,

    ich möchte zu Susannes Antwort noch etwas hinzufügen.

    Wenn du den Unterschied zwischen solchen Beschwerden wie Sehnenscheidenentzündung und Karpaltunnelsyndrom wissen möchtest, dann kannst du auch einfach diese Begriffe googeln. Es gibt einige gute Internetportale, wo man auch ohne Vorkenntnisse die gewünschten Informationen leicht findet. Ondamed ist z.B. ein solches \“gutes\“ Portal, aber auch Wikipedia ist empfehlenswert, u.a.m.

    Ursache für eine Sehnenscheidenentzündung sind aus Shiatsu-Sicht zum einen eine Störung im Feuer-Element des Menschen, zum anderen z.B. eine einseitige Belastung der Handgelenke, beispielsweise durch monotone Bewegungen wie Arbeit mit der Computer-Maus. Die Beschwerden bei einer Sehnenscheidenentzündung sind Schmerzen im entzündeten Bereich z.B. auf der Innenseite des Handgelenkes (u.U. bis in den Unterarm hinauf) eben entlang der dort verlaufenden Beuger-Sehnen. Häufig besteht dort auch eine Rötung, leichte Schwellung und Überwärmung (siehe die Zeichen einer Entzündung). Bei chronischen Sehnenscheidenentzündungen können die betroffenen Bereiche verdickt und knotig erscheinen; in dem Fall wissen die betroffenen Menschen aber in der Regel, was sie aus medizinischer Sicht haben.

    Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht durch eine energetische Stagnation/Anspannung im Raum des Handgelenkes; die Herz- und Perikard-Energie sind hier ebenfalls involviert, ebenso typischerweise das Holz. Die typischen Symptome sind im Beginn nächtliche Schmerzen in den Händen, verbunden mit Einschlafen der Hände und u.U. Kribbeln. Wenn diese Situation lange anhält, dann können die Beschwerden auch tagsüber auftreten, und sie lassen sich durch starkes Beugen und Überstrecken der Handgelenke auch provozieren. Es können auch Schmerzen im ganzen Arm auftreten. Schließlich wird mit der Zeit häufig die Muskulatur der Hand, vor allem des Daumenballens, schwach und atrophisch.

    In der Behandlung ist es von Bedeutung, ob du in Kontakt kommen resp. ein Verständnis entwickeln kannst für die Anspannung (oder wie immer du diesen Zustand beschreiben würdest)in Herz / Perikard dieses Menschen, welche die Probleme mit dem Handgelenksraum bzw. den Sehnenscheiden entstehen lassen. Dann wird die [b:28m95mtf]lokale Arbeit[/b:28m95mtf] wichtig. u.U. mit Einbeziehung der von Susanne genannten Punkte. Wende die Wahrnehmungs- und Behandlungs-Techniken des Lokalen Shiatsu an, die du gelernt hast bzw. noch lernen wirst. Dann arbeite auch mit Resonanzbereichen und mit den Meridianen nach deinem Eindruck und nach Hara/Rückendiagnose. Ein \“Kochrezept\“ kann ich dir also nicht bieten. Shiatsu kann bei beiden Zuständen sehr wirksam sein. Sind die Zustände ausgeprägt bzw. bestehen sie schon lange, braucht es u.U. Geduld.

    herzliche Grüße,

    Wilfried

    Beitrag geändert von: Wilfried_R, am: 2010/11/30 09:07

    als Antwort auf: Peitenschlagsyndrom -> Tinnitus, Migräne #4308

    Liebe Bine,

    bitte entschuldige, das du erst jetzt eine Antwort auf deine Frage von Ende Oktober erhältst. Wir versuchen immer, rascher zu antworten. Dieses Mal hat es nicht geklappt.

    Es ist relativ wahrscheinlich, dass sowohl Migräne als auch Tinitus deines Klienten durch die Verletzungen [b:1hhtmbmk]mit[/b:1hhtmbmk]verursacht wurden, jedoch stellen Peitschenschlagsyndrom alsauch Gehirnerschütterungen wahrscheinlich nicht die ausschließlichen Ursachen dar. Hast du in deinem Gespräch Informationen darüber erhalten, ob Vater oder Mutter bzw. andere Mitglieder seiner Familie ebenfalls unter Migräne leiden?

    In jedem Fall kannst du über die einfühlsame und differenzierte Arbeit mit dem Nacken-Schulter-Kopf-Bereich, eingebettet in eine Ganzkörperbehandlung, diese Beschwerden erreichen und beeinflussen.

    Für die Arbeit in Bezug auf seinen Tinnitus ist es sinnvoll zu schauen, was deinem Klienten in seinem Leben (privat und beruflich) Stress bereitet, bzw. wo er sch selber diesen Stress macht. Arbeite über die Meridianarbeit nach Hara oder Rückendiagnose hinaus auch ausgiebig mit diesem lokalem Bereich und auch mit anderen auffäligen Bereichen im Bereich der Ohren.

    Für die Arbeit in Bezug auf seine Migräne schau dir den Artikel \“Shiatsu mit Kopfschmerzen\“ an, den du unter diesem Link herunterladen kannst:
    http://www.schule-fuer-shiatsu.de/index … &Itemid=59

    Berichte doch mal hier im Forum, wie dein Shiatsu mit diesem Menschen sich entwickelt!

    herzliche Grße,

    Wilfried

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