Shiatsu-Forum › Foren › Shiatsu Forum › Meridian-Uhr und Wandlungsphasenkreislauf
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 17 Jahren, 5 Monaten von Wilfried Rappenecker aktualisiert.
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2. März 2009 um 10:24 Uhr #4082KientalerhofAdministrator
Hallo zusammen,
ich frage mich, ob und wie der Zyklus der Meridiane im Zen Shiatsu (Metall – Erde – Feuer – Wasser – Feuer – Holz; bzw. der zugeordneten Organe nach der Organuhr) mit dem (Fütterungs-)zyklus der Wandlungsphasen nach TCM zusammenhängt?Die Organuhr rührt, nach meinem bisherigen Verständnis, u.a. vom Lebenskreislauf der Amöbe her (Grenzen ziehen, Nahrung beschaffen & assimilieren, etc.).
Was der Fütterungszyklus aussagt scheint mir auch klar, ebenso der Kontrollzyklus. Aber ich krieg da keinen Zusammenhang zwischen den beiden hin.Herzlichen Dank für die Anregungen!
2. März 2009 um 12:42 Uhr #4242Wilfried RappeneckerModeratorLiebe/r zetetes!
du musst gar nicht erst versuchen, diese beiden Systeme von einander abzuleiten bzw. zur Deckung zu bringen, das ist nämlich nicht möglich (oder höchstens mit einer gewissen Hirn-Akrobatik). Es sind einfach zwei unterschiedliche Konzepte, eben das der energetischen Organe / Meridiane und das der Fünf Wandlungsphasen.
Im Denken vieler Kulturen, so auch der traditionellen Kulturen des Fernen Ostens, wurden und werden anders als in unserer heutigen Kultur Widersprüche zugelassen. In der praktischen Anwendung, wie z.B. in der traditionellen Medizin, durften unterschiedliche und sich teilweise sogar auschließenede Modelle neben einander existieren und wurden, wenn es hilfreich war, auch nebenander angewandt.
Offensichtlich gingen / gehen die Menschen in anderen und traditionellen Kulturen im Gegensatz zu unserer heutigen Kultur nicht davon aus, dass eine Theorie die Wirklich tatsächlich abbildet, sondern sie lediglich partiell beschreibt und uns dadurch handlungsfähig macht (wenn es eine gute Theorie ist).
Übrigens stammt die Meridianuhr nicht von Masunaga, sondern ist eion altes Konzept der TCM. Masunaga hat das Modell der Amöbe u.a. für den Meridianzyklus benutzt, um ihn besser verstehbar zu machen.
Liebe Grüße,
Wilfried Rappenecker
3. März 2009 um 18:57 Uhr #4245KientalerhofAdministratorLieber Wilfried,
danke für die Antwort.Also könnte man sagen, dass unter dem Konzept der TCM die zwei (wie du sagst wiedersprüchlichen) \’Unterkonzepte\‘ (neben anderen) stehen?
Nur aus Interesse: Wie könnte man sie dann, mit Hirn-Akrobatik, doch zusammenbringen?
Herzlichen Dank!
3. März 2009 um 19:32 Uhr #4246Wilfried RappeneckerModeratorHallo zetetes,
damit will ich mich gar nicht beschäftigen. Ich ziehe es vor, einfach mit beiden Konzepten nach Bedarf zu arbeiten.
Liebe Grüße,
Wilfried
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