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25. Februar 2010 um 11:06 Uhr #4100StefanTeilnehmer
Hallo,
letzthin praktizierte ich Shiatsu und öffnete mich, um mit dem Klienten in Resonanz zu gehen. Irgendetwas hatte ich mir während der Behandlung eingefangen. Noch Tage später spürte ich den Raum des Klienten. Erst ein Bad mit Totem Meer-Salz hat mich mich wieder in gewohntere Bahnen versetzt.
Jetzt bin ich auf der Suche nach Hinweise, wie ich schon im Vorfeld einem Raum schaffen kann, dass ich die Energien nicht aufnehme bzw. während einer Behandlungen erkennen kann, wie ich die Energien an einen geeigneten Platz lasse und/oder wie ich die Energie, falls ich diese eingefangen habe, wieder freisetzen kann.
Schon einmal vielen Dank!
Stefan
25. Februar 2010 um 14:01 Uhr #4271KientalerhofAdministratorHallo Stefan,
ich hoffe, hier \“dürfen\“ auch nicht Lehrer antworten, ich trau mich mal
es gibt vom Pranic Healing her einige Methoden um sich energetisch zu 1.) entbinden und 2.) reinigen.
1.) Nach der Behandlung die Verbindung zum Klienten mit der einen Hand aus Deinem Nabel herausziehen (virtuell) und mit der anderen mit einem scharf ausgesprochenen \“cu cut cut\“ dreimal (virtuell) \“durchhacken\“, selbiges beim Rücken in Nabelhöhe
2.) Unterarme mit Salz waschen, regelmäßig ein VOllbad mit 1 Kilo Salz (egal welches)
Geht aber vielleicht etwas an Deiner Frage vorbei mit Raum schaffen bzw. etwas loskriegen was man sich eingefangen hat.
Liebe Grüße aus Wien!
25. Februar 2010 um 17:34 Uhr #4273Wilfried RappeneckerModeratorLieber Stefan,
Ja, es stimmt, dass du mit dem Klienten in Resonanz gehst, wenn du dich öffnest. Und das Öffnen ist gleichzeitig Voraussetzung dafür, dass du in Resonanz gehst und wahrnimmt auf der energetischen Ebene. Wenn ich mich öffne, setze ich mich auch dem Energiefeld des Empfängers aus mit allen seinen Problemen. Solche Probleme können mich beeinflussen, auch im unerwünschten Sinne.
Ich habe in meiner eigenen Ausbildungs-Zeit viele Lehrer kennen gelernt, die viele unterschiedliche Methoden vorschlugen, wie man sich da schützen kann. Da gibt es die Vorstellungen von schützenden Lichtglocken oder Kugeln resp. Kreisen, mit der ich mich umgeben kann, oder das Waschen der Hände mit kaltem Wasser, ggf. auch mit Salz nach jeder Behandlung. Wenn du dich umhörst, wirst du sicher noch viele andere Methoden finden, die alle eines gemeinsam haben, nämlich der eindeutigen Vorstellung, mich zu schützen.
Ich selber mache es so: ich öffne mich so weit ich kann, schütze mich so wenig wie möglich. Wenn ich dann spüre, dass ich “etwas eingefangen habe”, dann nehme ich das erstens bewusst wahr, zweitens ich stelle fest, dass das was ich da eingefangen habe, nicht meins ist, und drittens öffne ich mich noch weiter, mache mich noch durchlässiger und beschließe, dass es meinen Körperraum verlässt.
Das wirkt fast immer, innerhalb von max. 30 Minuten spüre ich nichts mehr davon. Wenn nicht, dann gehe ich davon aus, dass das Muster des Klienten auf ein eigenes von mir gestoßen ist, und dieses aktiviert hat. Dann muss ich mich mit meinem eigenen Muster auseinander setzen.
Wichtig ist, keine Angst vor dem zu haben, was da geschehen kann. Es ist grundsätzlich gutartig, insofern ich mir meiner selbst bewusst bin und auch die Kraft habe zu beschließen, dass es mich verlassen soll (oder eine andere Entscheidung, mich nicht beeinflussen zu lassen).
Einen lieben Gruß,
Wilfried
25. Februar 2010 um 17:44 Uhr #4275Wilfried RappeneckerModeratorLiebe/r Nicht-LehrerIn aus Wien,
es wurde wirklich Zeit, dass sich mal jemand anderes als die betreueden Lehrer traut, zu antworten. Wir wünschen uns noch viele solcher Beiträge wie dieser von dir! Danke, dass du den Mut dazu hattest.
Frühlingsgrüße (vorsichtige) von Berlin nach Wien,
Wilfried
15. März 2010 um 19:40 Uhr #4276StefanTeilnehmerHallo,
vielen Danke für die Hinweise und Ideen. Sie sind sehr hilfreich und lassen sich gut verwenden.
Viele Grüße
Stefan
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