Liebe Jana,
diese Antwort schrieb ich dir bevor du deine Frage im Forum gepostet hast:
Geh genau so vor, wie du es sonst auch machst, d.h. mit einem Erstgespräch, Hara-Diagnose usw. Es macht absolut Sinn, die gelähmten Bereiche in deine Behandlung einzubeziehen. Sei dort sogar besonders aufmerksam und sprich mit deiner Klientin über ihre Erfahrungen / Empfindungen während du hier arbeitest.
Die Skoliose wird dir wahrscheinlich deutliche Kyo- und Jitsu-Muster bescheren, mit denen du ausgiebig arbeiten solltest, und zwar sowohl mit den verspannten als auch mit den eher Tonus-armen (kyo) Bereichen. Lass dich von ihrem Körper inspirieren, wie du mit diesen Bereichen arbeitest, und lass auch mal die Meridiane los. In der Stufe 8 wirst du noch mehr lernen, wie du meridianfrei arbeiten kannst, aber du hast jetzt auch schon sehr viele Möglichkeiten.
Ich selber habe nur wenig Erfahrungen mit querschnittsgelähmten Patienten und würde mich freuen, wenn auch erfahrenere Menschen hier antworten würden.
herzliche Grüße, Wilfried