Unkontrollierter Urinabgang nach Shiatsubehandlung

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    CYS
    Teilnehmer

    Ich habe ein Frage:

    Heute habe ich von einer Klientin die Rückmeldung erhalten, dass sie am Abend nach meiner Behandlung ihren Urin nicht mehr halten konnte und in die Hosen uriniert hat. Dies sei ihr seit der Zeit kurz nach der Entbindung ihrer Tochter (nun 18 Jahre her) nie mehr passiert. Nun frage ich mich, kann dies mit meiner Behandlung einen Zusammenhang haben?
    Die Klientin leidet unter einer bipolaren Störung seit über zehn Jahren und nimmt Lithium, sonst keine weiteren Medikamente. Das Thema der Behandlungsserie ist, dass sie mehr in ihrer Mitte (zentrierter, bei sich) sein möchte. Die Klientin hat seit einiger Zeit einen eher zu hohen Blutzucker (vom Hausarzt diagnostiziert) und hat auch grossen Durst davon (trinkt bis zu 5 Liter am Tag, dies aber auch schon eine Weile, ist also nicht neu).

    Dies waren Schwerpunkte der Behandlung:

    –      viel Arbeit am Rücken (Faszientechniken, meridianfreie lokale Arbeit, Lenkergefäss)
    –      Hara-Arbeit (& Feuer- Magenenergie verbunden)
    –      Blasenmeridian an Beinen

    Ich weiss nicht so recht was ich mit der Rückmeldung der Klientin machen soll.

    Danke für Inputs

    Cynthia

    #5719

    Liebe Cynthia,

    Das nicht Halten können des Urins kann sehr wohl mit deiner Behandlung zusammen hängen, allerdings nicht in dem Sinne, dass du irgend etwas falsch gemacht hast. Wenn es durch deine Behandlung ausgelöst wurde, dann wird es bei dieser einen oder höchsten noch ein oder zwei weiteren Episoden bleiben. Es ist wichtig, dass du dies der Klientin sagst und sie damit auch beruhigst.

    Die Tatsache, dass dies geschehen ist, zeigt dir als Behandlerin (und deiner Klientin), dass u.a. das energetische Gefüge des Beckens und des Beckenbodens durch deine Behandlung erreicht und bewegt wurde, ggf. auch auf Muster gestoßen ist, die damals nach der Geburt vorlagen und sich nicht völlig aufgelöst hatten. Das bedeutet, dass du zurückspüren solltest in die stattgefundene Behandlung, ob es während der Behandlung Momente gab, die auf so etwas hingewiesen haben könnten. Wenn du solche Momente und Hinweise identifizieren kannst, dann geben sie dir ggf. interessante und wichtige Hinweise, auf das was da geschehen ist und wo und auf welche Weise dort berühren solltest. Es kann aber auch sein, dass du in deiner Erinnerung keine Hinweise darauf findest, das würde meiner Aussage nicht widersprechen.

    Für deine nächste Behandlung: schau nach, wie fühlt sich die Blasenenergie, wie fühlt sich der Beckenraum und der Beckenboden an. Gibt es in diesem Bereich und auch z.B. im Bereich der Fußgelenke auffällige Stellen, mit denen du arbeiten kannst? Wie ausgeglichen ist ihr Hara bzw. gibt es dort auffällige Unterschiede, z.B. oben – unten? Auch hier kannst du auf diese Weise Stellen finden, mit denen es sich lohnen kann, zu arbeiten. Vielleicht findest du aber auch Reonanzbereiche ganz woanders in dem Körper deiner Klientin.

    In jedem Fall ist das berichtete Symptom keine typische Nebenwirkung von Lithium (das kann man im Internet schnell herausfinden). Nimmt sie noch andere Medikamente ein?

    Ich hoffe, ich konnte dich ein klein wenig unterstützen.

    Herzliche Grüße,

    Wilfried

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